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http://www.grundeinkommen.tv

1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen

Prof. Götz W. Werner und Adrienne Goehler
Econ-Verlag


Einkommen für alle

Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens

Götz W. Werner
Verlag Lübbe

Einkommen für alle


Das bedingungslose Grundeinkommen

Hörbuch

Götz W. Werner
Verlag: Audiobuch

Einkommen für alle


Grundeinkommen

Idee und Vorschläge zu seiner Realisierung

André Presse
Verlag: Universitätsverlag Karlsruhe

Einkommen für alle


Ein Grund für die Zukunft: das Grundeinkommen


Interviews und Reaktionen

Götz W. Werner
Verlag Freies Geistesleben

Ein Grund für die Zukunft: Das Grundeinkommen


Grundeinkommen und Konsumsteuer


Impulse für "Unternimm die Zukunft"

Götz W. Werner, André Presse
universitätsverlag karlsruhe

Ein Grund für die Zukunft: Das Grundeinkommen

Karlsruher Symposium Grundeinkommen: bedingungslos


Götz Werner: Grundeinkommen für alle

DVD mit Positionen Götz W. Werners zu dm, Wirtschaft und Gesellschaft

Ein Grund für die Zukunft: Das Grundeinkommen

Von der Arbeits- zur Selbstbildungs- und Eigenleistungs- gesellschaft

Aspekte und Thesen zum Wandel des Arbeitsbegriffs

Hans Lenk
universitätsverlag karlsruhe

Aspekte und Thesen zum Wandel des Arbeitsbegriffs


Zur Bedeutung des Menschenbildes in der Diskussion zu einem bedingungslosen Grundeinkommen.

Philosophische und theologische Anmerkungen

Ferdinand Rohrhirsch
universitätsverlag karlsruhe

Zur Bedeutung des Menschenbildes


Autonomie, Gemeinschaft, Initiative: Zur Bedingtheit eines bedingungslosen Grundeinkommens. Eine soziologische Rekonstruktion

Impulse für eine unternehmerische Gesellschaft

Sascha Liebermann
Verlag: KIT Scientific Publishing, Karlsruhe


Ideal und Konzept des Grundeinkommens: zur Struktur einer über sich selbst hinausweisenden Idee

Impulse für eine unternehmerische Gesellschaft

Martin Booms
Verlag: KIT Scientific Publishing, Karlsruhe


Aktuelles

Leporello mit Zitaten zum Grundeinkommen

Unternimm die Zukunft hat Zitate bekannter Persönlichkeiten wie Martin Luther King oder Albert Einstein in ein Leporello zusammengefasst.
Leoprello

Zum Download und doppelseitigen Ausdruck:

1. Leporello in Farbe als PDF
2. Leporello in Schwarz-Weiß als PDF
3. Leporello in Farbe als JPG: Seite1 Seite2
Auf Seite 1 kann mit einem Grafikprogramm ein eigener Text – z. B. zur Ankündigung einer Veranstaltung – eingefügt werden
4. Leporello in Schwarz-Weiß als JPG: Seite1Seite2


Der neue Dokumentarfilm "Bedingungslos glücklich, Freiheit und Grundeinkommen" in der

Mediathek von 3sat (Popup zulassen)


ZDF-nachtstudio produziert Folge zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Aus der Gesprächsreihe "nachtstudio" sendet das ZDF am 20.2.2011 um 00:35 Uhr eine Folge zum Thema "1000 Euro für jeden - Zukunftsmodell Grundeinkommen?" mit Prof. Götz W. Werner als Gast.

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ZDF-Homepage


BGE-befürwortender Artikel "Fairness ist Zufall" bei Spiegel Online

Bezugnehmend auf die Harz-IV Debatte empfiehlt Jakob Augstein in seinem Kommentar das Grundeinkommen als Lösung der Schwierigkeiten des Sozialstaates:
"Hartz IV ist eine dauernde Perversion. ... In unserem System besteht zwischen Verdienst und Leistung keine Verbindung, und Fairness ist in diesem System Zufall. Der moderne Kapitalismus hat diese Werte über Bord gespült. Das Grundeinkommen aber gibt den Menschen ihre Würde zurück."

Spiegel Online


Platzierung in der Bestsellerliste

Das neue Buch "1000 Euro für jeden" von Prof. Götz Werner hat in der Bestsellerliste des Manager Magazins im Januar Platz 10 erreicht:

Manager Magazin


Studie: Bürger befürworten ein Bedingungsloses Grundeinkommen
Ein Grundeinkommen fördert die Arbeitsbereitschaft

Berlin, 5. November 2010. Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung, Innsbruck, hat erstmals mehr als 2.000 Bürger zur Akzeptanz eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) befragt. Die heute in Berlin veröffentlichte Studie zeigt: Jeder Zweite kennt die Grundeinkommens-Idee und die Bürger stehen dem Grundeinkommen positiv gegenüber.

Studienergebnisse als PDF-Broschüre

Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse in der Presseerklärung


Einladung zur Veröffentlichung der Studienergebnisse zum
Bedingungslosen Grundeinkommen mit anschließender Diskussion

am Freitag, 5. November 2010
von 10:30 bis 11:00 Uhr: Präsentation der Studienergebnisse
von 11:00 bis 12:00 Uhr: Diskussion der Ergebnisse mit Repräsentanten von Parteien, Institutionen und Verbänden sowie interessierten Bürgern

im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin

Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung hat mehr als 2.100 Bundesbürger
befragt und Antworten erhalten auf Fragen wie:
• Welchen Stellenwert besitzt Arbeit heute?
• Wie stehen die Bürger zum Bedingungslosen Grundeinkommen?
• Mit welchen Veränderungen ist hinsichtlich des Arbeitsangebots nach Einführung
eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu rechnen?

Prof. Dr. Friedrich Schneider, Studienleiter und Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre der Johannes-Kepler-Universität Linz, stellt die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage vor. Im Anschluss diskutiert er die Ergebnisse unter anderem mit:
• Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis 90/Die Grünen
• Prof. Götz W. Werner, Gründer von dm-drogerie markt und der Initiative Unternimm- die-Zukunft
• Susanne Wiest*, Initiatorin der Petition für ein Bedingungsloses Grundeinkommen an den Deutschen Bundestag

Bitte melden sie sich bei Interesse hier an.


Das Fest zur Petition

Sonntag, 7. November 2010, 12:00 Uhr:
in den Sophiensälen, Sophienstr. 18, 10178 Berlin

Mit Lesung von Adrienne Goehler und Prof. G ötz W. Werner aus ihrem neuen Buch "1000 € für jeden", Musik, Tanz und Filmen. Ein Fest, das Raum für Begegnung schafft. Inselgespräche ermöglichen den Austausch unter anderem mit Jan Peters (Regisseur), Gerald Häfner (Mitglied des Europäischen Parlaments, Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Wiest (BGE-Petentin), Götz W. Werner, Adrienne Goehler (Kuratorin), Daniel Häni (Filmemacher) und Enno Schmidt (Filmemacher)

Einladung: www.grundeinkommen-dasfest.de

Montag, 8. November, ab 9.30 Uhr
Potluck Frühstück in den Sophiensälen

Jeder bringt mit, was er hat, mag, gerne isst und gerne teilt. Anschließend Festumzug zur Anhörung.
Die Anhörung wird im Bundestagsfernsehen live übertragen.
Nach der Anhörung Festausklang in den Sophiensälen.


Reaktion der Ämter auf die wachsende Zahl an Arbeitslosen: Das Trainingscenter Kaufmannsladen

Das Jobcenter Hamburg finanziert einen kompletten Supermarkt, in dem Hartz-IV-Empfänger wieder arbeiten lernen sollen. Die simulierte Einkaufstour kostet Millionen - und hat bislang nur eine magere Erfolgsquote. Artikel


Immer mehr Aufstocker-Jobs verdrängen Arbeitsplätze aus dem ersten Arbeitsmarkt

6,5 Mio. Hartz-IV-Empfänger gibt es heute, davon sind über 1,5 Mio. Aufstocker. Wenn jetzt die Sätze nicht entsprechend der Inflation steigen, bedeutet das:

1. Bei steigenden Preisen und fast unveränderten Sozialhilfesätzen geraten immer mehr Menschen unter die Armutsgrenze. Anders gesagt: Für immer mehr Menschen ist Artikel 1 des Grundgesetzes, das Recht auf ein Leben in Würde, nicht gewährleistet.

2. Für so genannte „Aufstocker“ wird die Situation besonders absurd: Trotz Vollzeit-Erwerbsarbeit können sie ihr Überleben nicht mehr sichern!

3. Immer mehr Menschen in Deutschland kommen dadurch unter zwangsarbeitsähnliche Zustände:
„In einem solchen Arbeitsmarkt gibt es keine Vollbeschäftigung. Dies gilt zunächst insbesondere für den Sektor der gering qualifizierten Arbeitskräfte. Baut sich in diesem Sektor ein Lohnsenkungsdruck auf, sind die Gering-Qualifizierten zur Erzielung auskömmlicher Erwerbseinkünfte zunehmend gezwungen, nach anderen Einkommensquellen zu suchen. Dies kann auch bewirken, dass der Lohnsenkungsdruck Arbeitnehmer mit mittlerer und schließlich höherer Qualifikation erreicht. Dies kann zur Folge haben, dass immer mehr Menschen trotz guter Qualifikation kein auskömmliches Erwerbseinkommen erzielen. Der Effekt „kaskadiert“ dann gewissermaßen durch weitere Lohnsegmente und kann sich auf Bereiche ausweiten, in denen qualifizierte Arbeit geleistet wird. Es kann dadurch in einer Volkswirtschaft zu einer Art "Vollbeschäftigung bei nicht ausreichenden Löhnen" kommen. Eine alternative Antwort kann in der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens liegen.“ (Presse, André (2009): Grundeinkommen - Idee und Vorschläge zu seiner Realisierung, Karlsruhe 2009, S. 63 f.)

4. Diese Entwicklung führt dazu, wie wir heute wissen, dass nicht „Aufstocker so den Weg in den ersten Arbeitsmarkt finden“, wie Wolfgang Clement dies gerne beschrieben hat, sondern „Aufstocker immer mehr Menschen aus dem ersten Arbeitsmarkt verdrängen“. Anders gesagt: Immer mehr „normale“ Jobs (mit ordentlichem Gehalt, sozialversicherungspflichtig etc.) werden durch Billigjobs ersetzt und mit „Aufstockern“ besetzt (siehe http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama557.html, insbesondere ab Minute 01:40).


Bus-Anfahrtmöglichkeit zum Selbstkostenpreis für die Demonstration für Bedingungsloses Grundeinkommen am 6. November in Berlin - zwei Tage vor der öffentlichen Anhörung zur Petition für das Bedingungslose Grundeinkommen im Deutschen Bundestag soll damit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erhöht werden.

In Kooperation mit dem Busunternehmen Deutsche Bus kann die Anreise zur Demonstration für alle Teilnehmer günstig angeboten und dabei die Organisation für alle erleichtert werden. Wichtig für die leichte Planung ist das frühzeitige Sammeln der Reisenden bzw. das Eintragen für einen Bus.

Weitere Informationen zur Busanreise

Informationen und Anmeldung zur Demo


Termin für die Anhörung von Susanne Wiest im Petitionsausschuss am 8. November

Die öffentliche Ausschussitzung des Petitionsausschusses zur Grundeinkommenspetition findet statt am
Montag, 08.11., 13 - 16 Uhr, im Paul-Löbe-Haus (Europasaal), Raum 4.900, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin
Der Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich unter post.pet@bundestag.de (siehe auch http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/ ).

Den Originaltext der Petition mit Begründung ist nachzulesen unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Zur Vorbereitung auf die Diskussion mit den Politikern gibt es einen "Ideenpool für die Anhörung" auf folgender Blog-Seite:
http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/2010/04/grundeinkommen-im-bundestag-ideenpool.html

Diese und weitere Materialien zur Petition sind gesammelt im Archiv Grundeinkommen:
http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/petitio.html


Die Konsumsteuer - so sieht ein Kassenzettel nach der Umstellung aus

Die Konsumsteuer ermöglicht eine folgerichtige und elegante, sozial ausgewogene Umverteilung von oben nach unten ohne konstitutionelle Brüche, in dem sie ALLE mit einbezieht, entweder als Nettoverlierer oder als Nettogewinner. Jedes andere Modell kommt an einer wie immer gearteten Bedürftigkeitsprüfung nicht vorbei und führt geradezu zwangsläufig zurück zu Almosen für die armen Schlucker.

So funktioniert die Konsumsteuer - kurz und bündig


Telefonkonferenz Grundeinkommen über Teamspeak - alle Interessierten können gratis teilnehmen

der BGE-Hotspot "Grundeinkommen Rheinland" hat sich überlegt, wie man die eher dezentrale Organisation der (inter-)nationalen Grundeinkommensbewegung etwas mehr verbinden könnte. Das Internet bietet ja bisher schon auf diversen Webseiten vorbildliche Plattformen zum Informationsaustausch. Jedoch vermissen einige, abgesehen von lokalen Veranstaltungen, die Möglichkeit sich öfter und unkomplizierter mit anderen über das Thema Grundeinkommen auszutauschen. Deswegen finden zukünftig auch (KOSTENLOSE) Internet Telefonkonferenzen statt.

Die Termine sind jeden Mittwoch, 19:00 Uhr und jeden Sonntag um 18:00 Uhr.
Nach der Installation von Teamspeak ist der Servername: “Freies Funknetz” zu wählen.
Detaillierte Anleitung und weitere Informationen:
http://grundeinkommen-muenchen.de/allgemein/26/437/40/bge-rheinland-ladt-ein-zur-bge-telefonkonferenz

 

"1.000 Euro für jeden"

Sag mir, wie hältst du’s mit dem Grundeinkommen?

Berlin, 13. August 2010. Was der dm-Gründer und Professor für Entrepreneurship Götz W. Werner und die ehemalige Berliner Kultursenatorin Adrienne Goehler in ihrem heute im Econ Verlag erscheinenden Buch "1.000 Euro für jeden" postulieren, klingt eher wie ein Zitat aus dem Roman "Utopia" von Thomas Morus als nach realisierbarer Sozialpolitik. Sie fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Bürger, so dass jedem ein menschenwürdiges, wenn auch bescheidenes Leben möglich ist.
 
Auch in dem fast 500 Jahre alten Werk von Morus führt die Erkenntnis, dass jeder Mensch ein Kulturminimum braucht, dazu, dass jedem Menschen ein Einkommen ohne Arbeitszwang zukommt, um Teil der Kulturgemeinschaft zu sein. Bis heute erscheint vielen Politikern und Bürgern die Trennung von Arbeit und Einkommen so abwegig wie Morus’ "Nicht-Ort" namens Utopia.
 
Schwelbrand Grundeinkommen
Albert Einstein sagte schon: "Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint." Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens scheint abwegig. Seit 2006, als Werners erstes Buch "Einkommen für alle" wochenlang in der Spiegel-Bestsellerliste stand, hat sich das Thema tatsächlich epidemisch verbreitet.
 
Im ganzen Land gibt es heute Bürgerinitiativen. Die Grundeinkommensidee hat – nicht zuletzt dank der unermüdlichen Vorträge des sozialen Unternehmers – wie ein Schwelbrand die Republik erfasst. Die Petition an den Deutschen Bundestag zur Einführung eines Grundeinkommens Anfang 2009 unterzeichneten mehr als 50.000 Menschen innerhalb kürzester Zeit. Am 8. November berät der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags öffentlich über diese Forderung der Bürger.
 
Nach einem Großprojekt zum Grundeinkommen in Namibia hat die Idee eines Grundeinkommens eine Bewegung losgetreten, an der Politiker aller Couleur nicht mehr vorbeikommen. Immer wieder müssen sich die gewählten Volksvertreter inzwischen der Gretchenfrage stellen: "Sag mir, wie hältst du’s mit dem Grundeinkommen?". Das Buch des Unternehmers und der Kulturpolitikerin erscheint zur richtigen Zeit.
 
Den Autoren gelingt es sehr anschaulich, beim Leser Erkenntnisse über das soziale Miteinander zu wecken. Die Impulse reichen von der Vermittlung der Ideale der Französischen Revolution, der Bildungsarmut in einem der reichsten Länder der Welt, über die Erfahrungen bei der Einführung eines Grundeinkommens in einem Dorf in Namibia bis hin zu einem Gesellschaftsentwurf einer postindustriellen Zukunft. Man möchte an die Mitglieder des Petitionsausschusses appelieren: "Lesen Sie dieses Buch!".
 
Das neue Buch: Ein Plädoyer für Menschlichkeit
Längst sind wir in einer Zukunft angekommen, in der Wirtschaftskrisen keine Produktionskrisen sind. Wir leben im ständigen Produktionsüberschuss. Warum also nicht Produktion, also Erwerbsarbeit, und Existenz, also Einkommen, trennen? Hat nicht auch jeder, der nicht produziert, das Recht auf Teilhabe an der Kulturgesellschaft?
 
Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten rapide verändert, unser Denken und unsere Bemessungsgrenzen orientieren sich jedoch noch immer an der Agrargesellschaft des Bismarckschen Sozialstaates. Es wird Zeit, in die Menschen hierzulande zu investieren und nicht in Institute, die unser Geld wie Spielbanken verwalten. Werners und Goehlers Buch ist ein Plädoyer für Menschlichkeit im 21. Jahrhundert. Dem Leser wird schnell klar, "1.000 Euro für jeden" machen nicht reich, sondern ermöglichen es, sich in die Kulturgesellschaft einzubringen. Sie sind zugleich verpflichtend. Unser Zusammenleben würde etwas mehr wie in Utopia aussehen. Dort gab es nämlich niemanden, der nicht gearbeitet hat.

Das Buch "1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen" von Prof. Götz W. Werner und Adrienne Goehler ist erschienen

Kurzbeschreibung:
Angst vor zunehmender Armut und Erwerbslosigkeit prägen unsere Gesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Der heutige Sozialstaat weiß darauf keine Antwort. Es fehlt an Ideen, die Wende zur Kulturgesellschaft zu gestalten. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein bahnbrechendes Konzept, um dem grundlegenden Wandel von Leben und Arbeit zu begegnen und die Menschen von Existenzangst zu befreien. Einfach, gerecht und finanzierbar! Es schafft Sicherheit und Freiraum für Kreativität und Eigeninitiative, gibt der Arbeit ihren Sinn und den Menschen ihre Würde zurück. Götz Werner und Adrienne Goehler zeigen, wie das Bedingungslose Grundeinkommen in die Praxis umgesetzt werden kann und wie es den Traum der Französischen Revolution von einer solidarischen Gesellschaft einlöst.

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Götz W. Werner für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis erstellt erstmals eine Liste mit "Deutschlands Köpfe der Nachhaltigkeit”. Bislang sind zwei Befürworter eines Grundeinkommens nominiert: Boris Palmer und Götz W. Werner. Jeder kann online Kandidaten vorschlagen und seine Favoriten wählen:

http://www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de

 


Aufruf zur 3. Internationalen Woche des Grundeinkommens: "Teilhabe für alle!"

In der Zeit vom 20.9. bis 26.9.2010 findet zum dritten Mal die Aktionswoche zum bedingungslosen Grundeinkommen statt. Mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland, in Österreich und in weiteren Ländern wird das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens in die Öffentlichkeit getragen.

Mit dem Motto "Teilhabe für alle!" soll anlässlich des diesjährigen Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung daran erinnert werden, dass in Europa und weltweit sehr viele Menschen weder ihre Grundbedürfnisse noch ihre Teilnahme an der Gesellschaft materiell absichern können.

http://www.woche-des-grundeinkommens.eu/

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Zahl der Niedriglohnjobs auf 2 Millionen gestiegen

Die Zahl der Niedriglohnjobs ist nach einer Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen auf 2 Millionen gestiegen. Dieser Anstieg bedeutet eine Verdoppelung binnen zehn Jahren.

Artikel

 

Geburtenrate in Deutschland stark gesunken

Die Geburtenrate in Deutschland ist doppelt so schnell gesunken wie im Schnitt der 27 anderen EU-Mitgliedsstaaten. Deutschland ist bereits seit Jahren Schlusslicht der EU
Nach Arbeitslosigkeit sind Kinder der zweit häufigste Grund für Armut in Deutschland.

Artikel

 

Film "Let’s make Money" von Erwin Wagenhofer als DVD erhältlich

Der am 27.Juli in der ARD gezeigte Dokumentarfilm "Let’s make Money - machen wir Geld" ist jetzt auch erhältlich unter
http://www.amazon.de/gp/product/B00274S6KS

Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer begleitete Investmentbanker und Fondsmanager über mehrere Jahre durch die oft undurchsichtige Finanzwelt. Sein ernüchterndes Fazit: Alle haben die Finanzkrise kommen sehen - nur hat es keinen interessiert, solange die Rendite stimmte.
Die Dreharbeiten zu 'Let's make money' führten Wagenhofer unter anderem in das Finanzzentrum London, auf den afrikanischen Kontinent, nach Indien, auf die Kanalinsel Jersey, in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol. Der Film zeigt deutlich: Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise - die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

 

Europaweite Unterschriftenaktion zum Grundeinkommen gestartet

Am 17. Juni 2010, an dem Tag, an dem der Europäische Rat in Brüssel tagt, starteten die Netzwerke Grundeinkommen Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Attac Deutschland, AG Genug für Alle, und Attac Inhaltsgruppe Grundeinkommen Österreich eine Europäische Initiative zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bewohner/innen Europas, welches jeder und jedem die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll.

Der erste Schritt besteht in der Sammlung von Unterstützererklärungen der Bürger/innen Europas für ein Grundeinkommen auf den Websites der o. g. nationalen Grundeinkommens-Netzwerke und deren Zählung auf der Website der Europäischen Initiative http://www.basicincomeinitiative.eu .

Ein zweiter Schritt könnte in Form einer EU-Bürgerinitiative erfolgen, zu deren Unterzeichnung dann die Bürger/innen der EU gebeten werden.

Der 17.Juni 2010 ist bewusst als Tag des Starts der Initiative gewählt worden, weil an diesem Tag der Europäische Rat in Brüssel auch die Ziele der Bekämpfung der Armut in Europa bis 2020 diskutiert und beschließt. Dies ist ein wichtiges Ereignis im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

Zur vollständigen Presseerklärung des "Netzwerk Grundeinkommen"

 

Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Betrag, der an jeden Bürger vom Staat ausbezahlt wird, ohne von ihm eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Das bedingungslose Grundeinkommen ist somit die Grundsicherung, die dem Menschen seine Würde lässt.

Warum brauchen wir das bedingungslose Grundeinkommen?

Die Produktivitätssteigerungen seit Beginn der industriellen Revolution haben sich im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch einmal wesentlich verstärkt, was zu leistungsfähigeren Volkswirtschaften und zu einem höheren Lebensstandard ihrer Bevölkerungen geführt hat. Die Produktivität, die in Gesellschaften materieller Unterversorgung den Effekt zunehmenden Wohlstands hat, führt in Volkswirtschaften mit gesättigten Märkten zu struktureller Arbeitslosigkeit und zu einer ‚Befreiung des Menschen von der Arbeit’. Zwar ist dies das Ergebnis derselben Optimierungen, die zu einer immer besseren Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen mit immer geringerem Arbeitsniveau geführt hat und führt, jedoch haben Gesellschaften mit gesättigten Volkswirtschaften noch nicht gelernt, damit umzugehen und beklagen deshalb die zunehmende Arbeitslosigkeit, ohne die darin liegenden Chancen zu erkennen.

 

 

Wie wirkt ein bedingungsloses Grundeinkommen auf unsere individuelle Lebensgestaltung?

Der Impuls

Der Vorschlag, ein allgemeines Grundeinkommen in Verbindung mit einer Umstrukturierung des Steuerwesens - von der Ertrags- zur Konsumbesteuerung - einzuführen, hat in der breiten Öffentlichkeit sowohl Zustimmung als auch Ablehnung hervorgerufen. Was sind die Gründe für dieses geteilte Echo?

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet: für jeden einzelnen gibt es Freiraum zur Selbstbestimmung. Eine solche Idee macht Mut: ist es an der Zeit, einen solchen Schritt zu wagen?

Die Ausgangslage

Mit dem auf innovativem Geist beruhenden technischen Fortschritt haben wir im wirtschaftlichen Leben einen enormen Zuwachs an Produktivität erzielt. Die Folgen des technischen Fortschritts scheinen jedoch paradox: trotz gestiegener Produktions- und Versorgungsfähigkeit nehmen Armut und soziale Ungleichheit zu. Erwerbsarbeit wird zunehmend einkommenslos - die ökonomische Entwertung der Arbeit -, gleichzeitig werden Einkommen in Form steigender Kapitalerträge zunehmend ohne Arbeit erzielt.

Grundeinkommen. Der neue Weg?

Die Politik reagiert auf diese paradoxe Faktenlage und Entwicklung, indem sie gebetsmühlenartig neue "Jobs" fordert. Die Lösung der Probleme wird jedoch immer teurer. Die Kosten der sozialen Ungleichheit wie ihrer Verwaltung und die Zerstörung von Leistungsbereitschaft nehmen weiter zu. Bekommen wir den Blick auf im Grunde nahe liegende Lösungen frei?

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens zeigt einen Weg, auf dem erste Schritte in die erforderliche Richtung möglich sind. Die bestehenden sozialen Transfersysteme gehören bereits heute zu diesen Grundeinkommenselementen. 720 Mrd. € werden bereits jährlich bewegt. Wäre mit dieser Finanzmasse der Einstieg in das Grundeinkommen finanzierbar?

Was folgt daraus?

Mit einem solchen Grundeinkommen würden die Bürger unseres Landes enorme Freiraumzuwächse für von ihnen selbst gewählte Tätigkeiten erhalten. Mit der ergänzenden Umstellung des Steuersystems - von der Einkommens- und Ertragsbesteuerung hin zur Konsumbesteuerung - würden Leistungsentfaltung und Arbeit nicht mehr belastet. Wären dann nicht gesellschaftliche Wohlfahrtsgewinne durch freigesetzte Initiative zu erwarten?